Wissenstransfer Ammoniak

Reduktion der Ammoniakverluste aus der Landwirtschaft

Ressourcenprojekte und Massnahmenpläne

Ressourcenprojekte

 In 21 Kantonen liefen oder laufen Ressourcenprojekte im Bereich Ammoniak: Stand und Links zu den Projekten und Berichten

Beispiele von Massnahmenplänen

Mit dem Regierungsratsbeschluss vom 13. März 2007 wurde im Kanton Luzern der Massnahmenplan Luftreinhaltung, Teilplan Ammoniak mit folgenden neun Massnahmen beschlossen:

M1: Information und Beratung
M2: Anreize zur Erhöhung der einzelbetrieblichen N-Effizienz
M3: Grundlagen für die Beurteilung von Bauvorhaben
M4: Begrenzung der einzelbetrieblichen Ammoniak-Emissionen bei Bauten und Anlagen
M5: Begrenzung der Ammoniak-Emissionen bei UVP-pflichtigen Bauten und Anlagen
M6: Speziallandwirtschaftszonen
M7: Hofdüngerverträge
M8: Erfolgskontrolle und Überprüfung des Teilplans Ammoniak
M9: Anträge an den Bund

Im Rahmen von M8 wurde der Stand der Umsetzung 2015 überprüft (Bericht)

Fürstentum Liechtenstein, ab 2007: Massnahmenplan Luft

Der Massnahmenplan sieht einerseits das Abdecken offener Güllebehälter und andererseits die Förderung des Schleppschlauchverfahrens vor.

Kanton Zürich, ab 2008, revidiert 2016: Massnahmenplan Luftreinhaltung

Der Massnahmenplan sieht eine Vorbildpflicht öffentlicher Betriebe bezüglich Ammoniakemissionen sowie Massnahmen zur Reduktion der Verluste im Umkreis empfindlicher Ökosysteme vor. Gemäss Verordnung zum Massnahmenplan Luftreinhaltung gilt (§ 17a): 1) Neue Tierhaltungsanlagen für Schweine und Geflügel sind so zu betreiben, dass die Ammoniakemissionen aus geschlossenen Ställen mit kontrollierter Lüftung 650 kg/Jahr nicht überschreiten. 2) Bestehende Tierhaltungsanlagen für Schweine und Geflügel sind so zu betreiben, dass die Ammoniakemissionen aus geschlossenen Ställen mit kontrollierter Lüftung 1300 kg/Jahr nicht überschreiten.

Kanton Zug, 2016-2030: Massnahmenplan zur Reduktion der Ammoniakverluste aus der Landwirtschaft

Schwerpunkte sind: Emissionsmindernde Ausbringtechnik (zusätzlich zu Ressourceneffizienzbeiträgen kantonaler Förderbeitrag für Schleppschuh); Ammoniakverluste bei Ställen und Laufhöfen begrenzen bei baulichen Vorhaben (teilweise Pflicht): N- Optimierte Fütterung bei Schweinen (keine Beiträge, evtl. ab 2022 obligatorisch)